Wenn die Kniescheibe immer wieder verrutscht oder Schmerzen im vorderen Knie auftreten, kann das die Beweglichkeit einschränken und langfristig zu Schäden führen. Häufig liegt die Ursache in einer Fehlstellung der Kniescheibe oder einer muskulären Schwäche. In vielen Fällen helfen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, doch bei anhaltenden Beschwerden kann eine Korrekturoperation notwendig sein. Durch moderne Verfahren lässt sich die Stabilität des Knies verbessern und die Schmerzen langfristig lindern.
Die Kniescheibe bleibt sicher in ihrer Position
Verringert Druckbelastungen im Gelenk
Erleichtert Alltag und sportliche Aktivitäten
Verhindert Folgeschäden wie Arthrose
Durch eine individuelle Behandlung lässt sich die Funktion des Knies verbessern.

Wenn die Patella wiederholt verrutscht oder Schmerzen im vorderen Knie auftreten, kann eine operative Korrektur notwendig sein. Die Wahl der Methode hängt von der Ursache der Beschwerden ab. Zu den häufigsten Verfahren gehören:
✔ MPFL-Rekonstruktion: Das mediale Patellofemorale Ligament stabilisiert das Kniegelenk. Ist es beschädigt, wird es mithilfe von körpereigenem Sehnenmaterial rekonstruiert.
✔ Trochleaplastik: Eine zu flache Gleitbahn des Gelenks kann operativ vertieft werden, um die Patella sicherer zu führen.
✔ Versetzung der Tuberositas tibiae: Durch das Anpassen des Sehnenansatzpunkts am Schienbein wird die Laufbahn der Kniescheibe verbessert.
Diese Verfahren tragen dazu bei, das natürliche Bewegungsmuster des Knies wiederherzustellen und erneute Luxationen oder chronische Schmerzen zu vermeiden.
Nach einer eingehenden Untersuchung mit Röntgen und MRT wird die passende Behandlungsmethode ausgewählt. Während der OP, die in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt wird, wird die Kniescheibe stabilisiert, die Gleitbahn korrigiert oder die Sehnenführung angepasst. Der Eingriff dauert je nach Technik etwa 60 bis 90 Minuten. Nach dem Eingriff beginnt eine individuell abgestimmte Physiotherapie, um das Knie zu stärken und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Bereits nach wenigen Wochen kann das Gelenk schrittweise belastet werden. Die vollständige Heilung kann je nach Verfahren mehrere Monate dauern.
Nutzen Sie moderne Verfahren, um Ihre Kniescheibe langfristig zu stabilisieren.

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Eine OP ist dann ratsam, wenn die Kniescheibe wiederholt ausrenkt oder starke Schmerzen verursacht, die konservative Maßnahmen wie Physiotherapie nicht lindern können. Ohne Korrektur kann das Risiko für Knorpelschäden und Arthrose steigen.
Nach der Operation beginnt die Mobilisation schrittweise. Leichte Belastungen sind meist nach vier bis sechs Wochen möglich, während sportliche Aktivitäten nach drei bis sechs Monaten wieder aufgenommen werden können – je nach gewähltem Verfahren.
Die MPFL-Rekonstruktion sorgt für eine stabilere Führung der Kniescheibe und reduziert das Risiko weiterer Luxationen. Zudem bleibt das Gelenk beweglich, und eine langfristige Schädigung des Knorpels kann verhindert werden.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen geringe Risiken wie Infektionen, Schwellungen oder vorübergehende Bewegungseinschränkungen. Durch moderne OP-Techniken und gezielte Nachsorge lassen sich Komplikationen jedoch weitgehend vermeiden.
Ja, bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen in der Regel die Kosten für die Operation. Eine vorherige Klärung mit der Krankenkasse wird empfohlen.
Leichte Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen sind oft nach acht bis zwölf Wochen wieder möglich. Sportarten mit intensiver Belastung für das Knie sollten ers
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