Wenn Finger plötzlich kribbeln, taub werden oder Schmerzen auftreten, kann das auf ein Karpaltunnelsyndrom hinweisen. Diese Beschwerden entstehen, weil der Medianusnerv im Handgelenk eingeengt wird. Anfangs treten die Symptome vor allem nachts auf, doch ohne Behandlung kann es zu bleibenden Nervenschäden und Kraftverlust in der Hand kommen. Je nach Ausprägung können konservative Therapien oder eine minimalinvasive Operation die Beschwerden lindern und die Nervenfunktion erhalten.
Entlastung des Nervs für mehr Kraft & Gefühl in der Hand
Schutz vor Taubheitsgefühlen & Muskelschwund
Konservative Behandlung oder OP je nach Ausprägung
Minimalinvasive Technik ermöglicht eine kurze Erholungszeit
Eine frühzeitige Behandlung hilft, Beschwerden zu lindern und die Handfunktion zu verbessern.

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch eine Verengung des Sehnenkanals im Handgelenk, wodurch der Medianusnerv eingeklemmt wird. Dies führt zu Taubheitsgefühlen, Kribbeln, Schmerzen und im fortgeschrittenen Stadium zu Kraftverlust.
Je nach Schwere der Beschwerden gibt es verschiedene Behandlungsansätze:
✔ Konservative Therapie – Handgelenkschienen, Physiotherapie & entzündungshemmende Medikamente können helfen.
✔ Cortison-Injektionen – Vorübergehende Reduzierung der Schwellung zur kurzfristigen Erleichterung.
✔ Operativer Eingriff – Falls konservative Maßnahmen nicht ausreichen, wird das Carpalligament gespalten, um den Nerv dauerhaft zu entlasten.
Mit der passenden Behandlung lassen sich Schmerzen und Funktionseinschränkungen effektiv verringern.
Zunächst erfolgt eine genaue Diagnostik durch eine Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit (ENG) und bildgebende Verfahren wie Ultraschall. In frühen Stadien kann eine konservative Therapie helfen, die Beschwerden zu lindern. Dazu gehören Handgelenkschienen, Physiotherapie oder entzündungshemmende Medikamente. Wenn die Symptome anhalten oder die Nervenfunktion bereits beeinträchtigt ist, wird eine operative Behandlung empfohlen. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv und ambulant unter örtlicher Betäubung oder in kurzer Narkose. Dabei wird das Carpalligament gezielt durchtrennt, um den Druck auf den Medianusnerv zu reduzieren. Die Operation dauert etwa 20 Minuten. Bereits nach wenigen Tagen kann die Hand wieder vorsichtig belastet werden. In den ersten Wochen sollte das Handgelenk geschont werden, bevor schrittweise eine volle Beweglichkeit wiederhergestellt wird.
Nutzen Sie moderne Behandlungsmethoden für einen schmerzfreien Alltag.

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Betroffene spüren oft Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Besonders nachts oder bei längerer Belastung der Hand kann es zu Schmerzen und einer eingeschränkten Feinmotorik kommen. In fortgeschrittenen Fällen lässt die Kraft in der Hand nach, was das Greifen erschwert.
Das Syndrom entsteht durch eine Einengung des Mittelhandnervs (Medianusnerv) im Karpaltunnel. Ursachen können wiederholte Belastungen, Schwellungen durch Entzündungen oder hormonelle Veränderungen sein. Auch Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma erhöhen das Risiko.
Wenn konservative Behandlungen wie Schienen, entzündungshemmende Medikamente oder Physiotherapie nicht ausreichen und sich die Symptome verschlechtern, wird eine OP empfohlen. Ein operativer Eingriff ist vor allem dann nötig, wenn bereits anhaltende Taubheit oder Muskelschwäche vorliegen.
Nach der OP ist die Hand meist nach wenigen Tagen wieder bedingt belastbar. Nach etwa zwei bis vier Wochen sind alltägliche Tätigkeiten oft wieder möglich. Die vollständige Regeneration und Kräftigung der Hand kann mehrere Wochen bis Monate dauern, je nach individueller Heilung.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen Risiken wie Infektionen oder vorübergehende Empfindungsstörungen. Durch die minimalinvasive Technik treten Komplikationen jedoch selten auf, und die meisten Patienten profitieren von einer schnellen Besserung der Beschwerden.
Ja, wenn die Diagnose gesichert ist und eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen in der Regel die Kosten für die Behandlung – sowohl konservativ als auch operativ.
Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen sollten Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben aktiv zu gestalten. Unser erfahrenes Team begleitet Sie mit gezielten Behandlungen auf Ihrem Weg zur Schmerzfreiheit. Jede Therapie wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt – von bewährten konservativen Methoden bis zu hochspezialisierten Eingriffen.
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