Ein künstliches Kniegelenk hält viele Jahre, doch mit der Zeit kann es zu Verschleiß, Lockerungen oder anderen Problemen kommen. Wenn Schmerzen oder Instabilität auftreten, kann ein Prothesenwechsel erforderlich sein. Eine Wechseloperation ermöglicht es, die beschädigten oder abgenutzten Komponenten auszutauschen, während funktionierende Teile der Prothese erhalten bleiben. Diese Methode verbessert die Stabilität, reduziert Beschwerden und sorgt für eine langfristige Wiederherstellung der Gelenkfunktion.
Nur verschlissene Prothesenteile werden ersetzt
Mehr Halt und Sicherheit für das Gelenk
Verlängerung der Lebensdauer der Knieprothese
Verbesserung der Beweglichkeit und Reduktion der Beschwerden
Ein Austausch kann Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion verbessern.

Wenn eine Knieprothese durch Verschleiß, Lockerung oder Instabilität Probleme verursacht, ist nicht immer eine vollständige Entfernung notwendig. Stattdessen werden nur die defekten oder verschlissenen Prothesenteile ersetzt, während intakte Komponenten erhalten bleiben. Das Ziel ist es, die Funktion des Gelenks wiederherzustellen und eine erneute Operation in der Zukunft möglichst lange hinauszuzögern.
Diese Behandlung wird häufig angewendet bei:
✔ Lockerung der Prothese – Durch Abnutzung oder Knochenschwund.
✔ Instabilität im Kniegelenk – Verbesserung des Halts bei Unsicherheiten.
✔ Verschleiß von Prothesenkomponenten – Erneuerung beanspruchter Teile für bessere Funktion.
✔ Infektionen oder Entzündungen – Falls Bakterien das Implantat beeinträchtigen.
Durch die sorgfältige Anpassung der neuen Komponenten bleibt das Knie stabil, und die Beweglichkeit kann wieder verbessert werden.
Vor der Operation erfolgt eine detaillierte Untersuchung per Röntgen oder MRT, um die beschädigten Prothesenanteile genau zu bestimmen. Während des Eingriffs werden die betroffenen Teile der Knieprothese entfernt und durch neue, passgenaue Komponenten ersetzt. Die OP dauert in der Regel zwischen 90 und 120 Minuten. Bereits kurz nach dem Eingriff beginnt die Mobilisation mit Physiotherapie, um die Gelenkfunktion zu stabilisieren. Dank moderner OP-Techniken verläuft die Heilung meist schneller als bei einer vollständigen Knieprothese. Nach einigen Wochen können viele Patienten ihre alltäglichen Aktivitäten wieder aufnehmen.
Ein Prothesenwechsel kann Ihre Lebensqualität deutlich steigern.

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Ein Austausch wird empfohlen, wenn die Prothese durch Lockerung, Verschleiß oder Instabilität Probleme verursacht und Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag bestehen.
Nicht immer. Oft genügt es, nur die betroffenen Komponenten auszutauschen, während der Rest der Prothese erhalten bleibt. Dies verkürzt die Heilungszeit und reduziert die Belastung für den Körper.
Die ersten Schritte erfolgen meist am Tag nach der Operation. Viele Patienten können nach 6–8 Wochen wieder normalen Alltagsaktivitäten nachgehen. Die vollständige Heilung kann jedoch mehrere Monate dauern.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es Risiken wie Infektionen oder Wundheilungsstörungen. Moderne Techniken und eine gezielte Nachsorge minimieren jedoch diese Risiken erheblich.
Ja, gesetzliche und private Krankenkassen übernehmen die Kosten bei medizinischer Notwendigkeit. Eine vorherige Klärung mit der Krankenkasse ist empfehlenswert.
Leichte Aktivitäten wie Radfahren oder Schwimmen sind oft nach 8–12 Wochen möglich. Höhere Belastungen sollten mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.
Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen sollten Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben aktiv zu gestalten. Unser erfahrenes Team begleitet Sie mit gezielten Behandlungen auf Ihrem Weg zur Schmerzfreiheit. Jede Therapie wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt – von bewährten konservativen Methoden bis zu hochspezialisierten Eingriffen.
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